Mittwoch, 16. März 2016

Nein zu Glyphosat!

Heute wende ich mich mit einem ernsten Thema an euch. Ich möchte euch dazu einladen unseren Planeten etwas Schutz zu bieten! Auf Foodwatch läuft gerate eine Petition die man unterschreiben kann, damit es zu keiner Neuzulassung von Glyphosat in der EU kommt.
 
Die Europäische Union hat die ursprünglich für Anfang März geplante Entscheidung über die weitere Zulassung von Glyphosat vertagt, voraussichtlich auf Mai. Weiterhin steht die Einschätzung der WHO-Krebsforschungsagentur im Raum, und diese lautet: Glyphosat ist „wahrscheinlich krebserregend“ beim Menschen. Fordern Sie mit uns die EU-Kommission auf, das Vorsorgeprinzip konsequent anzuwenden: Solange die wissenschaftlichen Zweifel an der Sicherheit von Glyphosat nicht widerlegt sind, darf auch keine Zulassung erteilt werden! Die Verschiebung ist ein erster Erfolg für unseren Protest – jetzt müssen wir dranbleiben! (Quelle: Foodwatch)
 
Ich habe die Petition bereits unterschrieben und dazu auch einen Kommentar verfasst, den ich euch hier nochmals einfügen werde. Ich bitte euch von ganzem Herzen auch zu unterschreiben! Wir können die Welt vielleicht nicht ändern, aber wir können sie ein Stückchen besser machen!
 
 
 
Mein Kommentar an den Herrn Andriukaitis:
 
Was soll man angesichts des heutigen Weltgeschehens hier als Kommentar schreiben? Die Menschheit vernichtet sich Stück für Stück selber! Warum? Weil es ein sehr lukratives Geschäft ist - man kann damit viel Geld machen! Ein Studienkollege hat einmal zu mir gesagt, dass er im Zuge seines Studiums den Studienschwerpunkt Umweltrecht wählt, damit er UN helfen könne, die gesetzlichen Bestimmungen zu umgehen um Atomenergie zu nutzen (oder so ähnlich). Auf die Frage warum er das machen will antwortete er, dass sich damit viel Geld verdienen lasse. Das hat Wert in unserer Gesellschaft - Geld (eigentlich witzig - wo doch der Leitzinsatz im Moment dank EZB bei 0,00% liegt und Geld somit nichts mehr kostet - außer vielleicht das Papier auf dem es bedruckt ist, den der Zins ist der Preis des Geldes). Wenn uns die Welt um die Ohren knallt, dann hat man was von seinem Geld - jetzt ganz unjuristisch gesprochen. Ich habe neben Strafrecht auch Umweltrecht gewählt, aber aus einem anderen Grund - ich kann die Welt nicht retten, aber sie vielleicht ein wenig besser machen. Für die nachkommende Generation erhalten - vielleicht - vielleicht aber auch nicht.
 
 
Heute habe ich das Buch "Deine Briefe lege ich unter die Matratze. Ein Briefwechsel 1971 - 2002. Astrid Lindgren & Sara Schwardt" gelesen. Darin heißt es: "Heute morgen habe ich ein Klavierkonzert von Mozart gehört, und da musste ich an die entsetzliche Bedrohung denken, die über der gesamten Menschheit hängt, wir haben ja Waffen, um die ganze Erde komplett zu vernichten. Sich vorzustellen, all das würde verschwinden, niemand wäre da, der sich daran erinnert, nicht eine einzige Note wäre übrig. So dachte ich, und schließlich begann ich zu weinen. Und dann schlug ich die Bibel auf. Und las ungefähr Folgendes: Wenn der Tag kommt, wird das Volk Israel alle Bogen, Speere und Schilde verbrennen, sieben Jahre wird man Waffen verbrennen und braucht im Wald kein Holz zu schlagen. Und da dachte ich, eventuell gelingt es uns eines Tages, zur Einsicht zu kommen und ebenfalls alle Waffen zu zerstören - ..." (Astrid Lindgren an Sara Schwardt 1981). Astrid Lindgren spricht mir hier aus dem Herzen, deshalb möchte ich dem nichts mehr hinzufügen.
 
 
Ich wohne am Land und bei uns werden viele Flächen landwirtschaftlich genutzt. Jetzt bin ich 31 Jahre alt - ich stamme also nicht aus einer Generation wo ich normalerweise sagen könnte: "Früher einmal...". Und dennoch! Früher einmal, als ich noch ein Kind war, da gab es noch Wildblumen die auf den Wiesen wuchsen und ihre Blütenpracht in allen Farben präsentierten. Man konnte richtige Wildblumensträuße pflücken und sich somit ein wenig Natur nach Hause holen. Heute habe ich schon Glück wenn ich auf der Wiese Löwenzahn wachsen sehe. Spritzen wir also weiterhin alles zu Tode - solange man selber vor Krankheit uä bewahrt bleibt, ist ja alles gut! Aber wehe wenn dann ein Familienmitglied oder man selber Krebs hat, dann fängt man zu grübeln an! Sehr geehrter Herr Andriukaitis, was ist Ihnen die Gesundheit Ihrer Familie oder die Ihrer wert? Denken Sie darüber nach!
 
 
Ich kaufe Biolebensmittel ein mit dem Wissen, dass Pestizide nicht beim Nachbarsgrundstück halt machen. Es ist ja eine nette Entwicklung, dass es eine EU Bio VO gibt um gewisse Mindeststandards zu sichern. Aber was hilft uns das, wenn der Nachbar alles zu Tode spritzt? Es gibt keine Ausweichmöglichkeiten, keine Abkürzung - wir müssen uns entscheiden, ob wir die Welt für unsere Kinder und Kindeskinder bewahren möchten oder nicht.
 
 
"Wir haben die Erde von unseren Eltern nicht geerbt, sondern wir haben sie von unseren Kindern nur geliehen" - also sorgen wir auch dafür, dass sie für unsere Nachkommen erhalten bleibt!
 
Wenn wir nicht versuchen aktiv etwas an der Situation etwas zu ändern, dann haben wir auch kein Recht uns zu beschweren! Jammern hilft nichts!

Mittwoch, 9. März 2016

Rezeptidee - Vegane, scharfe Kürbiscremesuppe

Hallo ihr Lieben!
 
Uns hat erneut der Winter eingeholt und diese Woche gab es etwas Schnee. Draußen ist es also eisig kalt und drinnen mollig warm. Was erfreut das durchgefrorene Gemüt mehr als eine warme, wärmende Suppe wenn es draußen stürmt und schneit? Ich zeige euch heute ein leckeres, veganes Rezept für eine scharfe Kürbiscremesuppe.
 
Du brauchst dazu:
 
2 kleine Zwiebeln
1 kleinen Butternut Kürbis (oder Hokkaido)
etwas Hafersahne
etwas Kokosnussöl
1 kleiner TL (scharfes) Currypulver
1 TL Suppenwürze
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Kräuter (z.B. Kräutermischung von Sonnentor oder Herbaria)
1/4 l Möhrensaft
Wasser
 
Nach Geschmack:
 
Kürbiskerne
Kürbiskernöl
 
Zubereitung:
 
Kürbis schälen (bei Hokkaido mit Schale - aber gut waschen), entkernen und in Würfeln schneiden. Die Zwiebel klein hacken und im Kokosnussöl anschwitzen. Die Kürbiswürfel dazugeben und gut anrösten (bis der Kürbis etwas Farbe bekommen hat). Mit Möhrensaft und Wasser aufgießen (soviel Wasser dazugeben, dass der Kürbis bedeckt ist). Die Suppe köcheln lassen bis der Kürbis weich ist. Mit einen Mixstab die Suppe pürieren und mit Suppenwürze, Gewürze und Currypulver abschmecken. Suppe noch etwas köcheln lassen und nach Geschmack nachwürzen (wenn nötig). Die scharfe Kürbiscremesuppe hübsch anrichten (eventuell mit Kürbiskernen und Kürbiskernöl) und möglichst heiß servieren. Guten Appetit!
 
 
 


Viel Spaß beim Kochen!

Bis Bald,
Petzi